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FAMS Föderation Alternativ Medizin Schweiz

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Die Föderation Alternativ Medizin Schweiz FAMS ist der Dachverband für Alternativmedizin in der Schweiz. Sie wurde 2008 gegründet.

Eine Zusammenarbeit der Mitgliederverbände bestand bereits seit dem Jahr 2000, die zunehmend komplexere berufspolitische Situation forderte nun eine verbindliche Zusammenarbeit, politische Präsenz und eine entsprechende Allianz.

Die FAMS vertritt die Interessen von ca. 1500 Therapeuten der Alternativmedizin, welche in einer der vier alternativmedizinischen Fachrichtungen umfassend ausgebildet sind. Diese Therapiekonzepte sind die Traditionell Chinesische Medizin TCM, die Traditionell Europäische Naturheilkunde TEN, die Homöopathie oder die Ayurveda. In diesen vier Therapien wird auch mit invasiven Methoden und mit komplementärmedizinischen Arzneimitteln gearbeitet. Der grösste Teil der Fachpersonen arbeiten selbstverantwortlich in eigener Praxis.

Von den rund 12 - 15’000 Therapeuten welche in der Schweiz eine komplementärmedizinische Methode praktizieren, sind etwa 3000 als Fachpersonen der Alternativmedizin tätig.

Ziele der FAMS

  • Die FAMS ist die berufspolitische Dach-Organisation im Bereich der Alternativmedizin.
  • Sie ist Ansprechpartner für Behörden, Politiker, Krankenkassen, Medien oder weitere interessierte Kreise.
  • Sie fördert die Akzeptanz der Alternativmedizin in der Gesellschaft
  • Sie setzt sich für die Integration der Alternativmedizin in das schweizerische Gesundheitswesen ein.
  • Sie setzt sich für eine zeitgemässe, bedarfsgerechte und qualitativ hochstehende alternativmedizinische Gesundheitsversorgung ein.

Engagement für mehr Transparenz bei den Therapeuten

Die FAMS kämpft für mehr Transparenz und Qualitätssicherung im Bereich der nichtuniversitären Komplementärmedizin. Deshalb fordert sie:

  • Reglementierte eidgenössische Ausbildungen und Abschlüsse
  • Einheitliche, obligatorische Berufsbewilligungen in den Kantonen mit Verankerung in den kantonalen Gesundheitsgesetzen
  • Abgabemöglichkeit von komplementärmedizinischen Arzneimittel der praktizierten Fachrichtung

Durch die Schaffung eidgenössischer Diplome (mit Fachrichtungen) würden erstmals national einheitliche Qualitätsmassstäbe zur Verfügung stehen. Dadurch entstünde insbesondere für Patienten, aber auch für die Gesundheitsverantwortlichen der Kantone, Krankenkassen und andere Behörden wesentlich mehr Transparenz.

Die FAMS-Verbände gehören zu den Initiatoren des Berufsreglementierungsprozesses und sind alle Mitglieder der Organisation der Arbeitswelt Alternativmedizin OdA AM, die Trägerin des Projektes Berufsreglementierung Alternativmedizin ist. Dieses Projekt findet auch international viel Beachtung und hat Pilotcharakter.

Trotz der „Liberalisierungswelle“ haben 20 von 27 Gesundheitsdirektionen (inkl. FL) auf Anfrage der Projektorganisation ein solches eidgenössisches Diplom sehr be-grüsst.

Forderungen der FAMS

  • Wir fordern den Bundesrat auf den 2007 verordneten willkürlichen Stop der Reglementierungsarbeiten; die zusammen mit dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT von 2003 – 2007 durchgeführt wurden, unverzüglich aufzuheben!
  • Wir fordern von den Kantonen ihre Gesundheitsgesetze den Anforderungen des Patientenschutzes entsprechend anzupassen.
  • Wir fordern vom Parlament dafür zu sorgen, dass das Heilmittelgesetz so umgesetzt wird, dass Patienten/innen hochwertige und sichere Arzneimittel zur Verfügung stehen sowie der Zugang zu allen Arzneimitteln der Komplementärmedizin gesichert ist.